Referentinnen und Referenten

g_pilhoferGeorg Pilhofer Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Gerontotherapeut
Gerontopsychiatrische Koordinationsstelle Oberpfalz (GKS)
Vortrag: Demenz und ihre Folgen für die Gesellschaft und Kommunen
Workshop: Gerontopsychiatrische Koordination und Vernetzung

birgit_meierBirgit Meier, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Staatlich geprüfte Erzieherin, SIMA-Gruppenleiterin NLP-Practitioner (DVNLP), Zertifizierte Gedächtnistrainerin (BGT e.V.), Aromaexpertin, MAKS-Therapie (Zertifikat “Train the Trainer”)

Workshop: MAKS®-Therapie – eine strukturierte Aktivierungsmethode für Menschen mit Demenz
MAKS®-Therapie ist eine Möglichkeit demenzerkrankte Menschen ganzheitlich zu fördern. In einem Forschungsprojekt der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen konnte die Wirksamkeit dieser nicht-medikamentösen Methode nachgewiesen werden. Demenzerkrankte mit bis zu mittelgradigen Einschränkungen bleiben länger kognitiv und alltagspraktisch stabil und ihre Stimmungen bessern sich.
MAKS®-Therapie unterscheidet sich durch Vielfalt, Intensität, Abwechslung und innovative Übungen von anderen Formen der Demenzbetreuung.
MAKS =
Motorische Aktivierung
Alltagspraktische Aktivierung
Kognitive Aktivierung
Seelische/spirituelle Einstimmung/Stärkung
Die nach dem „Train-the-trainer“ ausgebildete Referentin möchte in diesem Workshop das theoretische Prinzip, praktische Übungen sowie ihre Erfahrungen mit einer MAKS®-Gruppe darstellen.

r_bleilRosemarie Bleil, Sozialmanagerin, Gerontotherapeutin, Bachelor of Science der Klangresonsanztherapie in Pflege i.A. Klangpädagogin und Palliativfachkraft, ex. Altenpflegerin, Intensivfachkraft

Workshop 1: Soziale Projekte in den Kommunen;
Jede Kommune in der Stadt oder Land hat eine riesen Auswahl von Vereinen, Handwerk, Kunst und Kultur. Diese Ressourcen einer Kommune werden genutzt um die Menschen mit Demenz integriert laut Biografie wieder erleben lassen.
Wirksamkeit eines Menschen ist ein Grundbedürfnis, das leider bei Menschen mit Demenz nicht sehr oft gefördert wird. Durch soziale, kreative und innovative Projekte mit Vereinen, Handwerk, Kunst und Kultur ist diese Wirksamkeit im sozialen Umfeld und ehemaligen Hobbys, Beruf wieder zu spüren.

Workshop 2: Klangschalen in Pflege, Demenz und Palliativbegleitung
Nach Einführung der Klangschalen in einer Senioreneinrichtung mit 180 Bewohnern konnten enorme Veränderungen erlebt werden. Die Kennzahlen belegen, dass durch diese wertschätzende Methode sich sogar Medikamente reduzieren lässt.
Die sanfte Massage auf angezogenen Körper zur Körperwahrnehmung, Förderung und Erhaltung von Sinneswahrnehmungen kann die Selbstheilungskräfte in Gang setzen. Die obertonreichen weichen Klänge beruhigen den Geist, somit hat jeder mit dieser Methode, Anwender und Empfänger eine Zeit der Begegnung ohne vieler Worte.
In der Pflege wird die Klangschale für Prophylaxen erfolgreich eingesetzt, bei Demenz für Gruppen- und Einzelbetreuung, basalen Stimulation, Körperwahrnehmung und in der Palliativbegleitung, kann es eine Zeit des los lassens sein, des los lassens von Angst und Schmerz.

susannw_vogelSusanne Vogel,
Sozialmanagement; Langjährige Einrichtungsleitung in der stat. Altenhilfe,
Mitorganisatorin der 1. Regensburger ambulanten Demenzwohngemeinschaft
Workshop: Die ambulant betreute Demenz-Wohngemeinschaft

sonja-schiffSonja Schiff, MA (Gerontologie), Altenpflegeexpertin, Lebensberaterin für alte Menschen und deren Umfeld,
Trainerin und Seminarleiterin, Seminare im Bereich Altenpflege, aber auch zum Thema Pensionsvorbereitung.
Autorin des Buches „10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte“.

Vortrag: „Ich erzähle Dir von mir. Also bin ich“ – Das Erzählen der Lebensgeschichte als identitätsstiftender Moment in der Altenpflege.
Der Mensch ist ein erzählendes Wesen und definiert über Erzählungen sein Ich, seine Identität, seine Vergangenheit, seine Gegenwart und seine Zukunft.
Wenn das Leben der Menschen durch Pflegebedürftigkeit oder durch den Einzug ins Pflegeheim ins Wanken gerät, wenn der Blick in die Zukunft getrübt ist oder es keinen Blick mehr gibt in eine Zukunft, dann wird die Erinnerung an das vergangene Leben umso wichtiger, dann muss vergangenes Leben erzählt werden um Stabilität zurück zu gewinnen, dann ist die Wertschätzung für erbrachte Lebensleistung vergangener Jahre Trost und Heilung. Der Vortrag versteht sich als Appell, Altenpflege von der derzeit körperorientierten Pflege weiter zu entwickeln und das Erzählen und Zuhören, sowie die
Erinnerungsarbeit als zentrale Aufgabe der Altenpflege wahrzunehmen ohne die eine menschliche und moderne Altenpflege nicht möglich ist.

Workshop 1: Magische Momente erleben in der Altenpflege. Von der Kunst des Zuhörens und Hinhörens im Umgang mit alten (dementen) Menschen. Nach einem kurzen Input zur Relevanz des Erzählens von Lebensgeschichte und Lebensleistung in der Altenpflege, werden Möglichkeiten der Erinnerungsarbeit vorgestellt, teilweise ausprobiert und diskutiert.

Lisa_DistlerLisa Distler, Diplom-Soziologin, Leitung der Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote in Nürnberg

Workshop: Niederschweflige Betreuungsangebote
Niedrigschwellige Betreuungsangebote bieten stundenweise Entlastung für pflegende Angehörige. Dabei übernehmen geschulte Ehrenamtliche die Betreuung von Menschen mit Demenz. Der Vortrag informiert darüber was Niedrigschwellige Betreuungsangebote sind und wie diese praktisch aussehen können. Zudem werden Fördermöglichkeiten vorgestellt.15.00 Uhr Herr Pilhofer, WS: Gerontopsychiatrische Koordination und Vernetzung

Benno-KotterbaDr. Benno Kotterba, Leiter des Institut für Assistentsysteme und Qualifizierung, FuE,
Seminar: Smart Home Szenarien; Akzeptanzkriterien der Mensch-Technik-Interaktion
Aktives Assisstiertes Leben (AAL) bietet dem Nutzer eine einfache Mensch-Technik-Interaktion für alltägliche, technisch unterstützte Handlungen und Abläufe.
Die Möglichkeiten eines selbständigen und unabhängigen Wohnens mit möglichst nicht wahrnehmbarer Technologie aber bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre wird in diesem Seminar auf der Grundlage einer durchgeführten Evaluation aufgezeigt und thematisiert.

Chr_MaisChristiane Mais, Dipl. Sportökonomin, Referentin für Senioren- und Persönlichkeitsbildung, Ausbildung in Biografiearbeit.

dr_esther_burkertDr. Esther Burkert, Diplompsychologin, Traumatherapeutin i. A. , Biografiearbeit LebensMutig

Workshop: Biografiearbeit; Mit allen Sinnen Sinn wieder herstellen
Wie kann Biografiearbeit überhaupt möglich sein, wenn die Erinnerung mehr und mehr schwindet? Biografiearbeit und Demenz scheinen auf den ersten Blick unvereinbar. Doch es lohnt sich genauer hinzuschauen, denn Biografiearbeit heißt in erster Linie, aus unterschiedlichsten Bruchstücken und Puzzleteilen gemeinsam ein sinnhaftes Ganzes wiederherzustellen – und die Gegenwart und das Morgen positiv zu gestalten.

JDuerrenfeldJulia Dürrenfeld, Studentin der „Angewandten Gesundheitswissenschaften“ in Furtwangen im Schwarzwald. Sie führt aktuell ihr Praxissemester in Karlsruhe beim Institut für Assistenzsysteme und Qualifizierung (iAQ) durch. Dort ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und unterstützt bei diversen Forschungsprojekten zum Thema Assistenzsysteme.
Seminar: Demenzkoffer für die Seniorenberatung Um dem Demografischen Wandel zu begegnen, werden in Kommunen und Städten immer mehr Beratungsstellen eingerichtet. Diese Beratungsstellen mit den Schwerpunkten Alter und Technik beschäftigen sich mit Themen wie Wohnraumanpassung und Hilfsmittel für den Alltag. Zur Unterstützung der Beratung von Senioren und deren Angehörigen wurde ein Konzept für einen Demonstrationskoffers entwickelt. Dieser Demonstrationskoffer enthält Produkte, die im Alltag von Senioren eine nützliche Hilfe darstellen. Durch den Demonstrationskoffer kann die Qualität der Beratung erhöht sowie ein erkennbarer Mehrwert für den Klienten geschaffen werden. Da die Produkte angefasst werden können, also greifbar sind, werden sie auch für den zu Beratenden begreifbar und besser verständlich. So können Hemmungen und Berührungsängste reduziert werden.

Katharina_BrunnerKatharina Brunner, Studium der Sozialen Arbeit in Regensburg und Wien, Sozialarbeiterin B.A.
Seminar: Mensch und Technik – AAL in den Alltag integrieren Welche gesellschaftlichen Veränderungen birgt der demographische Wandel? Wie findet man sich im Dschungel der Online-Informationen zurecht? Welche Erwartungen gibt es an technische Unterstützung Wohnraum? Welche Wünsche und Erwartungen sind mit Technik im Wohnraum verknüpft? Fragen und Antworten!

BMeisterBartholomäus Meister Soz.päd.grad., ehrenamtlicher Mitarbeiter bei KEB Regensburg-Land, Bereich Seniorenbildung – Referent für Altenseelsorge
Workshop: „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz – Zielsetzungen, Handlungsfelder, Umsetzung – Helferkreis „Auszeit“

Markus Moll, Spitalleiter, Haus der Senioren, Gundelfingen; Gerhard Pfünder, Minos-Sicherheitstechnik;
Sicherheitstechnik für mobile Demente in Einrichtungen und die mögliche Übertragbarkeit auf den häuslichen Bereich. 

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